Kursbeschreibung

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  1. Ziele der Weiterbildung

    Die Zielsetzung der ganzen Weiterbildung ist, die Absolventen zu eigenständigem psychotherapeutischen Handeln zu befähigen. Entsprechend dem Schwerpunkt steht zwar die Behandlung von Kindern und Jugendlichen im Vordergrund. Daneben sollen aber auch Grundkompetenzen in der Behandlung von Erwachsenen vermittelt werden. Die folgenden Weiterbildungsziele entsprechen den Anforderungen gemäss Art.5 PsyG:

    • Vermittlung der wissenschaftlichen Grundlagen der Psychotherapie, die für Kinder, Jugendliche und Erwachsene relevant sind. Diese schliesst sowohl theoriegeleitetes wie evidenzbasiertes Wissen ein.
    • Vermittlung von therapeutischem Können. Die Weiterbildung ist berufsbegleitend
    • Kritischer Auseinandersetzung mit eigener Tätigkeit im jeweiligen gesellschaftlichen, rechtlichen und ethischen Kontext
    • Interdisziplinärer Kommunikation und Kooperation mit KollegInnen im In- und Ausland
    • Vermittlung von kontinuierlicher Selbstreflexion bezüglich Beziehungsverhalten, Einstellungen und Werthaltungen.
    • Anleitung zur kontinuierlichen Fortbildung
    • Einbezug der Institutionen des Sozial- und Gesundheitswesens, Berücksichtigung rechtlicher und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen bei Beratung/ Begleitung/ Behandlung
    • Wirtschaftlichem Umgang mit zur Verfügung stehenden Mitteln

    Die erfolgreiche Absolvierung der Psychotherapieweiterbildung mit Schwerpunkt Kinder und Jugendliche wird mit einem Zertifikat bestätigt und vom BAG mit dem Titel „Eidgenössisch anerkannte Psychotherapeutin oder eidgenössisch anerkannter Psychotherapeut“ diplomiert.
    Nach Beendigung der Weiterbildung kann von FSP-Mitgliedern der Titel „Fachpsychologin/Fachpsychologe für Psychotherapie FSP" erlangt werden.

  2. Theoretische Ausrichtung der Weiterbildung

    Die Weiterbildung basiert einerseits auf kognitiv-behavioralen, andererseits auf systemischen Grundlagen.
    In Verbindung mit einem bio-psycho-sozialen Störungsverständnis kann eine umfassende, störungsspezifische Intervention geplant und durchgeführt werden. Gerade im Umgang mit Kindern und Jugendlichen und deren Familien sind neben diesen störungsspezifischen auch präventive Aspekte (Ressourcenorientierung, Reduktion unspezifischer Belastungsfaktoren) bedeutungsvoll.

  3. Form der Durchführung

    Die vierjährige Weiterbildung wird in jährlich 10 Blöcken zu eineinhalb Tagen oder vereinzelt in einem Tag durchgeführt. Diese Blöcke werden in den Universitätskliniken für Kinder-und Jugendpsychiatrie in Basel, Bern und Zürich durchgeführt. Zusätzlich findet einmal in den vier Weiterbildungsjahren eine Kurswoche zur Selbsterfahrung in Gruppen statt.
    Die Supervision wird dezentral an den drei ob genannten Standorten durchgeführt. Jeder Kandidat wechselt mindestens einmal den Supervisor.

  4. Elemente des Weiterbildungscurriculums

    Die Weiterbildung ist in zwei Elemente unterteilt:

    • Systemische Therapie
    • Kognitiv-behaviorale Therapie

    Elemente des Weiterbildungscurriculums, angepasst an die Akkreditierungskriterien des BAG gemäss Artikel 6 PsyV:

    Systemtherapie Kognitiv behaviorale Therapie Fachrichtung entweder ST oder VT oder gemischt Fachrichtung freiwählbar Total
    Wissen und Können* je 250 Std. --- 500 Std.
    Supervision* in Gruppen à. 5-8 Teiln. --- 150 Std.** --- 150 Std.
    Einzelsupervision extern 50 Std. 50 Std.
    200 Std.
    Selbsterfahrung* in Gruppen à. 5-8 Teiln. 50 Std. --- --- 50 Std.
    extern im Einzelsetting --- 50 Std. 50 Std.
    100 Std.
    Eigene therapeutische Tätigkeit je 250 Std. --- 500 Std.
    je 5 abgeschl. Therapien 10 Therapien
    2 Jahre klinische Praxis zu 100% in einer Einrichtung der psychosozialen Versorgung, davon mindestens 1 Jahr in einer Einrichtung der ambulanten oder stationären psychiatrisch‐psychotherapeutischen Versorgung

    *Eine Unterrichtsstunde sämtlicher Weiterbildungselemente dauert 45 min. ohne Pause.
    **150 Std. Gruppensupervision werden in den Fachrichtungen ST und VT gemischt erteilt.

  5. Wissen und Können
    1. Einleitung

      Die Kombination von systemischer und kognitiv-behavioralen Richtung ist gerade in der Arbeit mit Kindern und ihren Familien sinnvoll. Sowohl bei der Diagnostik wie auch bei der Therapie ist für die kognitiv-behaviorale Therapie die systemische Perspektive unerlässlich. Sowohl bei der Ressourcenaktivierung wie bei der therapeutischen Beziehungsgestaltung ist der Einbezug der Familie der zu behandelnden Kinder unerlässlich. Umgekehrt sind viele Aspekte der Problemlösung in der systemischen Therapie ohne den Einbezug von kognitiv-behavioralen Elementen nicht denkbar. Aus diesen Überlegungen ist die Vermittlung von Wissen und Können so strukturiert, dass nach Grundlagenmodulen, die übergreifende Bedeutung haben, die Grundlagen der kognitiven Verhaltenstherapie und der Systemtherapie vermittelt werden sollen. Den Kursabschluss bilden methodenübergreifende Module, in denen einzelne Störungsbilder sowohl unter kognitiv-verhaltenstherapeutischem wie systemischem Aspekt behandelt werden.

      Die Ausbildung ist so aufgebaut, dass die Elemente Theorie, Praxis, Training und Supervision gezielt aufeinander bezogen sind. Didaktische Methoden schliessen Vorlesungsteile, Übungen und Rollenspiel, Selbststudium, Praxisreflexion, Diskussion und Evaluation ein.

      Die Dozentinnen und Dozenten skizzieren die Kursinhalte mit Theorie-, Praxis- und Trainingselementen. Die Dozenten geben eine inhaltliche und zeitliche Gliederung des Kurses vor.
      Die Kursteilnehmer erhalten zu jedem Modul „ Wissen und Können“ einen Kursbrief mit Inhaltsangaben, Handouts, Literatur.

    2. Grundlagenmodule

      Wirkprinzipien der Psychotherapie

      • Aktueller Stand der Psychotherapieforschung
      • Schulen übergreifende Wirkprinzipien, spezifische und „unspezifische" Wirkfaktoren
      • Kinderpsychotherapieforschung

      Grundlagen

      Unter dem grundsätzlichen Verständnis des menschlichen Gehirns als ein dynamisches, selbstorganisierendes System, welches alle Dimensionen des Verhaltens (Denken, Emotionen, Handeln) auf der Basis seiner eigenen Biographie kreiert, wird die Entwicklung und Manifestation des individuellen, normalen oder neurotischen Verhaltens und der Wirkungsweg der Psychotherapie diskutiert.

      Gesprächsführung

      Die Grundlagen der Gesprächsführung allgemein wie spezifisch im Umgang mit Familien, Kindern und Jugendlichen sollen sowohl theoretisch wie auch mit praktischen Übungen vermittelt werden.

      Kinderpsychotherapeutisches Basisverhalten zur Kontakt- und Beziehungsgestaltung:

      • Rogers, Axline, Schmidtchen: von der nondirektiven zu einer allgemeinen Kinderpsychotherapie.
      • Grenzen setzen, zielorientierte Interventionen

      Psychodynamische Grundlagen

      Kernkonzepte tiefenpsychologisch-psychodynamischer Therapiezugänge: Determinanten der frühen Entwicklung in ihrer Bedeutung für die Psychopathogenese psychischer Erkrankungen: Entwicklungsaufgaben und Bindungsschicksal; Abwehrmechanismen; Objektbeziehungen; Übertragung und Gegenübertragung in ihrer Bedeutung für den Therapieprozess.

    3. Wissen und Können in Kognitiver Verhaltenstherapie

      Lernpsychologische Grundlagen

      Klassische Konditionierung, instrumentelles bzw. operantes Konditionieren, Sozial-kognitive Lerntheorie (Modelllernen, self-efficacy-Konzept).

      Verhaltensanalyse, Therapieplanung und Therapiekontrolle

      Exploration, Problemdefinition, Verhaltensbeobachtung, Selbstbeobachtung, SORK-Schema, Plananalyse, Ziel- und Problemanalyse; Strategische Therapieplanung, Auswahl therapeutischer Massnahmen u. Methoden, therapiebegleitende Diagnostik und Veränderungsmessung, Evaluation des Therapieverlaufs im Sinne eines fortlaufenden Problemlösungsprozesses.

      Standarthmethoden der Verhaltenstherapie

      Störungspezifische Module

      Es werden die wichtigsten Diagnosen und Syndrome der Achsen I, II und III des multiaxialen Klassifikationschemas der ICD-10 behandelt. Die klinischen Störungsbilder werden jeweils unter Berücksichtigung folgender Aspekte abgehandelt:

      • Allgemeine und entwicklungsbezogene Psychopathologie
      • Diagnostik/Evaluation
      • Störungsspezifische Behandlungsmethoden
      • Mediatorentraining und Elternarbeit
      • Settingspezifische Vorgehensweisen (stationär, teilstationär, ambulant)

      Die Störungsspezifischen Module umfassen:

      • Angsterkrankungen
      • Psychosomatische Erkrankungen
      • Entwicklungsstörungen
      • ADHD
    4. Wissen und Können in Systemischer Therapie

      Im Vordergrund stehen ressourcenorientierte - Sicht- und Handlungsweisen. Im besonderen Mass werden Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen individuellen (Kind, Jugendliche/r), familialen (z.B. Eltern, Geschwister) und sozialen Systemen (z.B. Schule, Institutionen) analysiert und diskutiert.
      Folgende Themenbereiche sind z.T. vorgegeben, z.T. zur Auswahl: Im Kurs werden, neben den von der Leitung vorgegebenen Stunden, in begrenztem Mass auch die Wünsche der jeweiligen Kursteilnehmer berücksichtigt.
      Die obligatorisch vorgegebenen Inhalte umfassen:

      • Schulen der Familientherapie / Familiendiagnostik
      • Systemisches Erstgespräch
      • Der systemische Therapieprozess / Systemische Therapiemethoden und therapeutisches Handwerk
      • Therapieevaluation
      • Therapieabschluss
      • Kontextdiagnostik und Sozialpsychiatrie
      • Paartherapie
      • Systemischer Umgang mit Gewaltfamilien, mit psychisch kranken Eltern, mit Scheidungsfamilien
      • Transkulturelle Aspekte
    5. Wissen und Können in methodenübergreifenden Einheiten

      Nach einer theoretischen Auseinandersetzung mit der Integration von systemischen und kognitiv-verhaltenstherapeutischen Aspekten werden verschiedene Störungsbilder unter methodenintegrativen Zugangsweisen behandelt:

      • Depression, Suizidalität
      • PTSD
      • Esstörungen
      • Zwangserkrankungen
      • Suchterkrankungen
      • Autismus
      • Störungen des Sozialverhaltens
      • Persönlichkeitsstörungen
  6. Supervision

    Die Teilnehmer einer Supervisionsgruppe erfüllen den FSP-Standard (inklusive Psychopathologie) oder haben einen Abschluss in Medizin. Insgesamt werden in je 50 Stunden Supervision in Gruppen mit 5 bis maximal 8 Teilnehmern für Systemtherapie und Kognitive Verhaltenstherapie angeboten.

    Durch diese Art der Supervisionsorganisation wird eine optimale Verbindung zwischen „Wissen und Können" und klinischer Tätigkeit ermöglicht, zumal alle diese Supervisoren über das Curriculum bestens informiert sind und in regelmässigem Austausch mit der Kursleitung stehen.

    Die von der Kursleitung bezeichneten Supervisoren verfügen neben der postgradualen Therapieweiterbildung über mind. 5 Jahre Berufspraxis, sowohl in der klinischen Tätigkeit wie in der Supervisionstätigkeit. Es handelt sich entweder um Fachärzte in Psychiatrie oder um Fachpsychologen für Psychotherapie FSP.

  7. Selbsterfahrung

    SelbsterfahrungIn das Curriculum integriert sind 50 Stunden Selbsterfahrung in Gruppen. Die Fachrichtung dafür ist die Systemtherapie. Weitere 50 Einheiten Selbsterfahrung müssen bei zugelassenen Selbsterfahrungstherapeuten im Einzelsetting absolviert werden. Die Fachrichtung dafür ist freiwählbar. Die Selbsterfahrungstherapeuten verfügen über einen Universitätsabschluss im Hauptfach Psychologie oder Medizin, eine abgeschlossenen Weiterbildung im Fachgebiet sowie eine mind. 5jährige Berufserfahrung. Ein Wechsel zu einem anderen Selbsterfahrungstherapeuten ist möglich, aber nicht notwendig. Dieser zweite Selbsterfahrungstherapeut muss unabhängig von der theoretischen Ausrichtung dieselben Qualitätskriterien erfüllen (Aus- und Weiterbildung, klinische Erfahrung, Supervisionserfahrung).

  8. Klinische Praxis

    Für den Abschluss ist es erforderlich, dass nach Studienabschluss eine Tätigkeit als Psychologe/Psychologin von mindestens zwei Jahren zu 100% in einer Einrichtung der psychosozialen Versorgung absolviert wird, davon mindestens 1 Jahr in einer Einrichtung der ambulanten oder stationären psychiatrisch‐psychotherapeutischen Versorgung. Diese Tätigkeit muss ganztags erfolgen. Bei teilzeitlicher Tätigkeit verändert sich die geforderte Dauer entsprechend.
    Dieser Weiterbildungsbestandteil wird nicht vom Weiterbildungsinstitut vermittelt.

  9. Eigene therapeutische Tätigkeit

    Die eigene therapeutische Tätigkeit muss unter Kontrolle eines anerkannten Supervisors erfolgen. Es sind in der Verhaltenstherapie sowie in der Systemtherapie je 250 Therapiestunden und 5 abgeschlossene Therapien zu absolvieren. Diese therapeutische Tätigkeit muss am Arbeitsort des Kandidaten erfolgen, wird also nicht vom Ausbildungsinstitut organisiert.

  10. Selbststudium

    Zu jedem Modul Wissen und Können wird Literatur abgegeben, was eine Vor- und Nachbereitung der vermittelten Informationen erlaubt. Insgesamt ist das Selbststudium auf ca. 100 Stunden für die vierjährige Ausbildung zu beziffern.

  11. Dokumentation der praktischen Arbeit: Fallberichte

    Insgesamt werden vier Fallberichte, einer pro Jahr, gefordert. Ziel dieser Fallberichte ist es, den jeweils bis zu diesem Zeitpunkt erworbenen Wissensstand mit der klinischen Tätigkeit zu verbinden. Die Fallberichte werden begleitet vom jeweiligen Supervisor und sind nach einem vorgegebenen Raster abzufassen.

  12. Zulassungsbedingungen

    Zur Weiterbildung zugelassen werden Hochschulabsolventen (Universität und Fachhochschule) mit einem Master in Psychologie oder Medizin, die schwergewichtig mit Kindern und Jugendlichen arbeiten (kinder- und jugendpsychiatrische Kliniken und Polikliniken, Erziehungsberatungen, Kinderspitäler, Schulpsychologische Dienste, Jugendhilfe-Institutionen, Heime etc.). Psychologen müssen einen Nebenfachabschluss in Psychopathologie oder den Besuch von Lehrveranstaltungen im vergleichbaren Umfang nachweisen können. Die Mitgliedschaft bei einem Berufsverband ist nicht erforderlich.

  13. Anmeldung

    Die Anmeldung ist schriftlich an das Sekretariat des Institutes zu richten. Die Anmeldung umfasst ein Curriculum Vitae und ein Motivationsschreiben sowie die Angabe einer Referenzperson (in der Regel Vorgesetzter der Institution, in der der Kandidat aktuell tätig ist). Aufgrund dieser Informationen entscheidet die Kursleitung, ob ein persönliches Aufnahmegespräch notwendig ist oder nicht.

  14. Zwischenprüfung

    Nach Abschluss der Blöcke über Grundlagen und über kognitive Verhaltenstherapie, d.h. ungefähr in der Mitte des Kurses erfolgt eine mündliche Zwischenprüfung von einer Stunde Dauer.
    Die Prüfung wird durch ein Mitglied der Kursleitung und einer Beisitzerin/eines Beisitzers durchgeführt. Prüfungsstoff ist „Wissen und Können" der ob genannten Blöcke sowie die beiden schriftlichen Fallberichte. Die Zwischenprüfung wird als bestanden oder nicht bestanden beurteilt und kann zweimal wiederholt werden.

  15. Abschlussprüfung

    Nach Abschluss des Kurses erfolgt eine Prüfung von einer Stunde Dauer. Die Prüfung wird durch ein Mitglied der Kursleitung und einer Beisitzerin/eines Beisitzers durchgeführt. Prüfungsstoff ist „Wissen und Können" der ganzen Weiterbildung sowie die vier Fallberichte.

    Die Abschlussprüfung wird als bestanden oder nicht bestanden beurteilt und kann zwei Mal, jedoch frühestens nach jeweils 6 Monaten, wiederholt werden. Dokumentation und Einsicht: Der individuelle Ausbildungserfolg wird beim Weiterbildungsanbieter dokumentiert. Die Dokumente über den Ausbildungserfolg sind für Berechtigte, insbesondere den Kandidaten, einsehbar.

  16. Rekursmöglichkeiten

    Die Weiterbildungskandidaten können sich im Streitfall an die Rekurskommission wenden. Bei Nichtbestehen der Prüfungen hat der Kandidat die Möglichkeit, binnen zweier Wochen bei der Rekurskommission einen schriftlichen Einspruch einzulegen. Die Rekurskommission prüft die strittigen Punkte zwischen dem Weiterbildungskandidaten und den Weiterbildungsanbietern und versucht, eine objektive Lösung auszuarbeiten. Innerhalb von 4 Wochen nimmt die Rekurskommission schriftlich Stellung zum Einspruch.

    Bei Konflikten um die Verleihung des FSP-Titels ist die FSP Rekurskommission zuständig.

  17. Ausbildner

    Der Kurs verfügt über je ein Stammteam von Dozenten, die mehrere Module anbieten sowie zugezogene Spezialisten für einzelne Module. Alle Dozenten verfügen über einen Abschluss in Psychologie oder Medizin, eine mindestens 5-jährige Berufserfahrung (bei den Medizinern Facharztausbildung Psychiatrie und Psychotherapie resp. Kinder- und Jugendpsychiatrie - Psychotherapie) und eine postgraduale Weiterbildung in Psychotherapie. Alle Dozenten sind zu regelmässiger Fortbildung verpflichtet.

    Die Qualität der Weiterbildung wird nach jedem Kursanlass evaluiert. Diese Evaluation bildet ein wesentliches Element in der Frage der Vertragsverlängerung mit den einzelnen Dozenten.

    Die von der Kursleitung Bezeichneten verfügen neben der postgradualen Therapieweiterbildung über eine langjährige Berufserfahrung, sowohl in der klinischen Tätigkeit wie in der Supervisionstätigkeit. Es handelt sich entweder um Fachärzte in Psychiatrie oder um Fachpsychologen für Psychotherapie FSP.

  18. Gremien

    Institutsleitung

    Prof. Dr. med. Wilhelm Felder
    Direktor Kinder- und Jugendpsychiatrie Bern
    Effingerstrasse 12, 3011 Bern

    Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Susanne Walitza
    Aerztliche Direktorin Kinder- und Jugendpsychiatrie DKJPD Zürich
    Neumünsterallee 9, 8032 Zürich

    Prof. Dr. med. Dipl.-Psych Klaus Schmeck
    Vorsitzender der Klinikleitung KJPK Basel
    Schaffhauserrheinweg 55, 4058 Basel

    Kursleitung

    Prof. Dr. med. Wilhelm Felder
    Direktor Kinder- und Jugendpsychiatrie Bern
    Effingerstrasse 12, 3011 Bern

    Dr. med. Dagmar Pauli
    Leitende Ärztin Ambulanter Bereich
    Zentrum für Kinder- und Jugendpsychiatrie ZKJP
    Neumünsterallee 9, 8032 Zürich

    Dr. biol. hum. Dipl.–Psychologe Marc Schmid
    Kinder- und Jugendpsychiatrische Klinik
    Leitender Psychologe Forschung
    Schaffhauserrheinweg 55, 4058 Basel

    Rekursinstanz

    Prof. Dr. phil. Hans Gamper (Präsident), Kinder- und Jugendpsychologe, ehemaliger Leiter der Erziehungsberatung Kt. Bern, Effingerstrasse 12, 3011 Bern

    Dr. med. Claudia Manser (Mitglied), Fachärztin Kinder- und Jugendpsychiatrie - Psychotherapie, Kapellgasse 9, 6004 Luzern

  19. Kosten der Weiterbildung

    Die Kurskosten betragen 24‘000 Franken: In diesen Kosten inbegriffen sind:

    • Gebühren (Anmeldung, Zwischenprüfung, Prüfung)
    • Module Wissen und Können (500 Stunden)
    • Supervision (150 Stunden)
    • Selbsterfahrung in Gruppen (50 Stunden)
    • Kursmaterial

    Nicht inbegriffen sind:

    • Selbsterfahrung im Einzelsetting (50 Stunden)
    • Einzelsupervision (50 Stunden)
    • Reisekosten, Unterkunft und Verpflegung (Intensivwoche)

    Veranschlagt man die 50 Stunden Selbsterfahrung mit dem FSP-Tarif von CHF 184 (Stand 2005) pro Stunde (total CHF 9‘200) und die 50 Stunden Einzelsupervision mit dem FSP-Tarif von CHF 168 (Stand 2005) pro Stunden (total 8'400 Franken) belaufen sich die ganzen Kurskosten auf CHF 41‘600.


Titel Kursbeschreibung Psychotherapieausbildung

Dateigröße 185.03 KB

Datum 19.05.2014

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Beschreibung

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Titel Elemente des Weiterbildungscurriculums

Dateigröße 239.65 KB

Datum 24.03.2017

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Beschreibung Elemente des Weiterbildungscurriculums, angepasst an die Akkreditierungskriterien des BAG gemäss Artikel 6 PsyV:
 

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